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	Kommentare zu: Waffen und Gewissen – Eine Selbstkritik	</title>
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		<title>
		Von: Elisabeth		</title>
		<link>https://vogtpost.de/waffen-und-gewissen/04/03/2022/#comment-469</link>

		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Mar 2022 20:58:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Andreas,

ich glaube, deine Selbstkritik können wir uns alle anziehen. War es doch im &quot;Wohlfühlpazifismus&quot; so gemütlich. Der Abschied davon ist schmerzhaft!

Dieses Umdenkenmüssen wird in deinem Text sehr deutlich:  deine damalige Naivität bei der Gewissenprüfung zur Wehrdienstverweigerung  und die nun refelektierte Selbstkritik. (Ich mag deine Parallelgeschichten von selbst Erlebtem und größeren Zusammenhängen).

Möge der von mir geschätzte Vaclav Havel mit der Möglichkeit, in Zumutungen Sinn zu finden, Recht haben!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Andreas,</p>
<p>ich glaube, deine Selbstkritik können wir uns alle anziehen. War es doch im &#8222;Wohlfühlpazifismus&#8220; so gemütlich. Der Abschied davon ist schmerzhaft!</p>
<p>Dieses Umdenkenmüssen wird in deinem Text sehr deutlich:  deine damalige Naivität bei der Gewissenprüfung zur Wehrdienstverweigerung  und die nun refelektierte Selbstkritik. (Ich mag deine Parallelgeschichten von selbst Erlebtem und größeren Zusammenhängen).</p>
<p>Möge der von mir geschätzte Vaclav Havel mit der Möglichkeit, in Zumutungen Sinn zu finden, Recht haben!</p>
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		<title>
		Von: Barbara		</title>
		<link>https://vogtpost.de/waffen-und-gewissen/04/03/2022/#comment-466</link>

		<dc:creator><![CDATA[Barbara]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2022 10:28:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[An die Schwierigkeiten, die manche meiner Freunde mit dem Vorbereiten ihrer &quot;Gewissensprüfung&quot; hatten, kann ich mich noch erinnern. Die Fragen, die ihnen gestellt wurden, konnten sehr schwierig sein, so schwierig, dass selbst ein Philosophieprofessor (oder gerade ein solcher) auf sie nicht leicht hätte antworten können. 
Ich war froh, dass ich weder zur Bundeswehr musste noch mich den Gewissensfragen aussetzen, die notwendig waren, um Zivildienst leisten zu dürfen.

Später habe ich mich, wenn auch nicht sehr aktiv, der Friedensbewegung angeschlossen.

Und jetzt? Jetzt kann ich dem &quot;Plädoyer für die Selbstkritik&quot; nur zustimmen. 

Ich beneide wahrhaftig die Politiker nicht, die jetzt agieren müssen, ob sie wollen oder nicht, und die leider viele ihrer wichtigsten Ziele entweder unter Druck verfolgen (Energiewende) oder hintanstellen müssen oder aber total umdenken müssen.

Und ich bin froh, keine großen Entscheidungen treffen zu müssen, weder für mein Land noch etwa über eine Selbstverteidigung mit Gewalt. Es steht keine Gewissensentscheidung dieses Ausmaßes an. 

Es bleiben:  die Angst, die Ohnmacht, die Empörung, das Mit-Leiden (das niemandem hilft) und die großen grundsätzlichen Fragen, die wieder offen sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An die Schwierigkeiten, die manche meiner Freunde mit dem Vorbereiten ihrer &#8222;Gewissensprüfung&#8220; hatten, kann ich mich noch erinnern. Die Fragen, die ihnen gestellt wurden, konnten sehr schwierig sein, so schwierig, dass selbst ein Philosophieprofessor (oder gerade ein solcher) auf sie nicht leicht hätte antworten können.<br />
Ich war froh, dass ich weder zur Bundeswehr musste noch mich den Gewissensfragen aussetzen, die notwendig waren, um Zivildienst leisten zu dürfen.</p>
<p>Später habe ich mich, wenn auch nicht sehr aktiv, der Friedensbewegung angeschlossen.</p>
<p>Und jetzt? Jetzt kann ich dem &#8222;Plädoyer für die Selbstkritik&#8220; nur zustimmen. </p>
<p>Ich beneide wahrhaftig die Politiker nicht, die jetzt agieren müssen, ob sie wollen oder nicht, und die leider viele ihrer wichtigsten Ziele entweder unter Druck verfolgen (Energiewende) oder hintanstellen müssen oder aber total umdenken müssen.</p>
<p>Und ich bin froh, keine großen Entscheidungen treffen zu müssen, weder für mein Land noch etwa über eine Selbstverteidigung mit Gewalt. Es steht keine Gewissensentscheidung dieses Ausmaßes an. </p>
<p>Es bleiben:  die Angst, die Ohnmacht, die Empörung, das Mit-Leiden (das niemandem hilft) und die großen grundsätzlichen Fragen, die wieder offen sind.</p>
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