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Zurück auf der Fernwanderung über den Kolonnenweg der DDR-Grenzsoldaten entlang der früheren innerdeutschen Grenze. An Tag 10 der #GrenzErfahrung begegne ich an mehreren Stellen der Frage, ob es immer schlimm ist, wenn historische Zeitenwenden alte Geschäftsmodelle zugrunde gehen lassen. Es entsteht jeweils auch Raum für neue Möglichkeiten, Kohle zu machen. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken).
Sashi oder Cem? In einem Wahlkreis im Stuttgarter Norden zeigen die Wahlplakate die Alltäglichkeit, mit der sich seit Beginn der Arbeitsmigration vor siebzig Jahren das Wesen des Schwäbischen verändert hat. Fleißig, pragmatisch, uneitel, tolerant – so sehen sich die Schwaben (und Badener) heute – und deshalb war es für sie fünfzehn Jahre lang kein Aufreger, von einem grünen Ministerpräsidenten regiert zu werden, der genau dieses Selbstbild verkörperte. Nun bewirbt sich bei der Landtagswahl der anatolisch-stämmige Musterschwabe Cem Özdemir um seine Nachfolge. „´s Hemd schwitzt ned vo alloi“ ist einer seiner Lieblingssprüche. Ein Text darüber, warum die schwäbische Hausfrau längst migrantisch spricht. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei)

 

Wie er die Welt sieht: Dieses Foto ist größtenteils echt und stammt aus dem Jahr 2025 – Europäisches Führungspersonal versammelt sich einträchtig und zuhörend vor dem Schreibtisch von Donald Trump. Die Landkarte im Hintergrund dagegen ist KI-generiert in das Bild montiert. Genau dieses Fake-Foto hat Donald Trump selbst am 20. Januar 2026 auf seinem Netzwerk Truth Social gepostet. Kanada, Grönland und Venezuela gehören zu den USA. Zehn Jahre später, im Februar 2036 wird in einer fiktiven Morgenwelle die Geschichts-KI Dr. Historfreak befragt, wie es zum dritten Weltkrieg kam – und wie er verlief.  Willkommen im Jahr 2036! (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei)
Nicht die Regeln internationaler Organisationen, nicht das Völkerrecht bestimme sein Handeln, sagt der mächtigste Mensch der Welt – nur die eigene Moral und der eigene Verstand könne ihn stoppen. Warum irritiert uns das? Weil wir seiner Moral und seinem Verstand nicht vertrauen. Aus gutem Grund: Unser alltägliches Verhalten macht deutlich, dass wir dem Bösewicht im Weißen Haus ähnlicher sind, als wir es wahrhaben wollen. „Der kleine Trump ist allgegenwärtig“ ist ein Essay darüber, was passiert, wenn nur noch Moral und Verstand uns stoppen könnten. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei.) Bild von Gabriel Douglas auf Pixabay

 

In Stuttgart-Zuffenhausen streben Fahrzeuge himmelwärts. Kaum hundert Meter trennen einen Starfighter, der im Flug auf einem Industriedach erstarrt ist, von drei 911er Sportwagen, die dem Orbit entgegen zu brausen scheinen. Ein Text über die Geschichte der beiden Männerträume – und wie die Zeit den Blick darauf verändert hat. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei.)

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