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Wie er die Welt sieht: Dieses Foto ist größtenteils echt und stammt aus dem Jahr 2025 – Europäisches Führungspersonal versammelt sich einträchtig und zuhörend vor dem Schreibtisch von Donald Trump. Die Landkarte im Hintergrund dagegen ist KI-generiert in das Bild montiert. Genau dieses Fake-Foto hat Donald Trump selbst am 20. Januar 2026 auf seinem Netzwerk Truth Social gepostet. Kanada, Grönland und Venezuela gehören zu den USA. Zehn Jahre später, im Februar 2036 wird in einer fiktiven Morgenwelle die Geschichts-KI Dr. Historfreak befragt, wie es zum dritten Weltkrieg kam – und wie er verlief.  Willkommen im Jahr 2036! (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei)
Nicht die Regeln internationaler Organisationen, nicht das Völkerrecht bestimme sein Handeln, sagt der mächtigste Mensch der Welt – nur die eigene Moral und der eigene Verstand könne ihn stoppen. Warum irritiert uns das? Weil wir seiner Moral und seinem Verstand nicht vertrauen. Aus gutem Grund: Unser alltägliches Verhalten macht deutlich, dass wir dem Bösewicht im Weißen Haus ähnlicher sind, als wir es wahrhaben wollen. „Der kleine Trump ist allgegenwärtig“ ist ein Essay darüber, was passiert, wenn nur noch Moral und Verstand uns stoppen könnten. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei.) Bild von Gabriel Douglas auf Pixabay
Das neue Jahr hat stürmisch begonnen – in der Weltpolitik überschlagen sich die Ereignisse. In Venezuela gehe es um Drogen und in Grönland um Sicherheit, behauptet der amerikanische Präsident – dabei möchte er vor allem Bodenschätze erobern. Er wolle Frieden, sagt der russische Diktator – dabei treibt er brutal den Krieg voran. Die Leichen seien Opfer der Demonstranten, sagen die iranischen Machthaber – dabei haben ihre eigenen Schergen die  wehrlosen Menschen erschossen. Sie alle handeln ehrlos, und sie berauben uns, die wir es ohne Gegenwehr hinnehmen, gleich unserer Ehre mit. Grund genug, einen Text aus dem Jahr 2024 noch einmal an den Anfang zu stellen. „Ehre ist Zwang genug – eine Tugend stürzt ab“ heißt der Essay und setzt sich auseinander mit dem Verfall der Selbstachtung im politischen Diskurs. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei).
Der Bundeskanzler feiert Weihnachten mit seiner Familie. Für wenige Stunden verbietet er sich jeden Gedanken an die Politik. Aber dann, am frühen Morgen ruft der Kanzleramtsminister an. Der Kanzler muss handeln. – Eine Weihnachtsfiktion (bitte auf das Bild tippen oder klicken; auch als Audiodatei) Bild von Nicky auf Pixabay (bearbeitet)
Was haben alte Möbel mit der Demokratie zu tun? Täglich erleben wir, wie die freiheitliche Demokratie von der veränderten Weltlage und der Stimmung im Wahlvolk bedroht und in Frage gestellt wird. Streitereien in Berlin, böswillige Vereinfachungen im Netz, Machtspiele und absichtliches Missverstehen prägen das Bild der Demokratie. Dabei findet die Demokratie vor allem dort statt, wo die Menschen zusammenleben. Also zum Beispiel bei der Frage, ob alte Möbel verwendet werden könnten, um der Gemeinschaft Geld zu sparen. „Der Antrag und die alten Möbel“ ist eine kleine Geschichte über die Demokratie. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei). Foto: Tomasz auf Pixabay
Auf der Parkbank in der Frühlingssonne, der Blick ins Weite – ist das ein realistisches Bild vom Alter? Die häufig verwendeten Bilder  zur „Illustration“ von Rentenpolitik führen in die Irre. In einem Offenen Brief an die deutschen Medien fordere ich mehr Realismus und Vielfalt in der Darstellung des Alters, denn solche Bilder spalten die Gesellschaft. Die Wahrheit über das Alter ist nicht die Parkbank am Meer oder im Kurpark, sondern Engagement im Ehrenamt, in der eigenen Familie, Bewältigung von Armut, Einsamkeit und Krankheit. „Ich hasse Parkbank-Bilder – Eine Fotokritik zur Rentendebatte.“ (Collage von Bildern von beauty_of_nature, Gaspard Delaruelle und Susanne Weitzhofer, alle gefunden auf Pixabay) Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei
In Stuttgart-Zuffenhausen streben Fahrzeuge himmelwärts. Kaum hundert Meter trennen einen Starfighter, der im Flug auf einem Industriedach erstarrt ist, von drei 911er Sportwagen, die dem Orbit entgegen zu brausen scheinen. Ein Text über die Geschichte der beiden Männerträume – und wie die Zeit den Blick darauf verändert hat. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei.)
Was steht im Mittelpunkt der Wahrnehmung: Das Selbst oder das, was um uns herum ist? Milliardenfach täglich beantwortet der moderne Mensch diese Frage – indem er ein Selfie vor möglichst prächtiger Kulisse macht. Beim Besuch der Ausstellung „Digital by Nature“ des franco-mexikanischen Künstlers Miguel Chevalier findet sich keine Antwort auf diese Frage. Aber sie gibt Denkanstöße über die Rolle des Digitalen in der Welt. Und Spaß macht die gewaltige, raumfüllende Farbpracht seiner Digitalkunst auch. Ist der digitale Tsunami, der über uns hinwegschwappt, ein Anfang oder ein Ende? Der Text „Der Januskopf des Digitalen“ beginnt bei alten Fotos – und endet in der großartigen Ausstellung in München. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei)

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