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Die Abgründe der modernen Zeit sind – nicht nur, aber oft – Orte im Untergrund. Welche Rolle spielt dort (klassische) Musik? Ein Pionier für die musikalische Befreiung aus dem Untergrund war Orpheus, der in der griechischen Sagenwelt seine geliebte Eurydike mit Gesang und Lyraspiel dem Totenreich entreißen wollte. Seine Nachkommen sind unentschlossen, ob sie die schönen Klänge im Schattenreich der Moderne als Verlockung – oder zur Vertreibung unerwünschter Gestalten einsetzen möchten. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Eurydikes Erben fahren U-Bahn – und lassen sich nicht mit Musik vertreiben. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei – Bild von Kev auf Pixabay)
Zurück auf der Fernwanderung über den Kolonnenweg der DDR-Grenzsoldaten entlang der früheren innerdeutschen Grenze. An Tag 10 der #GrenzErfahrung begegne ich an mehreren Stellen der Frage, ob es immer schlimm ist, wenn historische Zeitenwenden alte Geschäftsmodelle zugrunde gehen lassen. Es entsteht jeweils auch Raum für neue Möglichkeiten, Kohle zu machen. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken).
Wie er die Welt sieht: Dieses Foto ist größtenteils echt und stammt aus dem Jahr 2025 – Europäisches Führungspersonal versammelt sich einträchtig und zuhörend vor dem Schreibtisch von Donald Trump. Die Landkarte im Hintergrund dagegen ist KI-generiert in das Bild montiert. Genau dieses Fake-Foto hat Donald Trump selbst am 20. Januar 2026 auf seinem Netzwerk Truth Social gepostet. Kanada, Grönland und Venezuela gehören zu den USA. Zehn Jahre später, im Februar 2036 wird in einer fiktiven Morgenwelle die Geschichts-KI Dr. Historfreak befragt, wie es zum dritten Weltkrieg kam – und wie er verlief.  Willkommen im Jahr 2036! (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei)
Nicht die Regeln internationaler Organisationen, nicht das Völkerrecht bestimme sein Handeln, sagt der mächtigste Mensch der Welt – nur die eigene Moral und der eigene Verstand könne ihn stoppen. Warum irritiert uns das? Weil wir seiner Moral und seinem Verstand nicht vertrauen. Aus gutem Grund: Unser alltägliches Verhalten macht deutlich, dass wir dem Bösewicht im Weißen Haus ähnlicher sind, als wir es wahrhaben wollen. „Der kleine Trump ist allgegenwärtig“ ist ein Essay darüber, was passiert, wenn nur noch Moral und Verstand uns stoppen könnten. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei.) Bild von Gabriel Douglas auf Pixabay

 

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