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Bürger in Bewegung: An jener Stelle im Grenzbereich von Ungarn und Österreich, an der sich am 19. August 1989 erstmals nach 33 Jahren wieder eine Lücke auftat im „Eisernen Vorhang“ durch Europa, erinnern eine Installation und ein Denkmal an die historisch bedeutsamen Ereignisse. Unter dem Titel „Bürger in Bewegung“ plant auch Deutschland ein Denkmal, das an die Überwindung der Mauer durch die Bürger der DDR erinnern soll – an prominenter Stelle im Zentrum Berlins. Seit mehr als 25 Jahren wird diskutiert, gespottet und gebaut – aber fertig ist es noch immer nicht. Ein Text über Löcher und Denkmäler am einstigen „eisernen Vorhang“. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei.)
Ab sofort ein neuer Inhalt auf vogtpost.de: Ute teilt ihre Eindrücke über Bücher, die sie aktuell begleiten. Utes #Lesezeichen startet mit zwei Texten über Romane von Jarka Kubsova und Benjamin Myers. In einem geht es um weibliche Selbstbestimmung, im anderen um einen alternden Musiker. Was zwischen  zwei Buchdeckeln steckt, kann eine ganze Welt voller Überraschungen sein. Utes #Lesezeichen ist eine Einladung zum Dialog über alles, was LeserInnen bewegt. (Bitte auf das Bild tippen der klicken)
„Die Politik“ solle „jetzt endlich mal“ damit beginnen, „die Probleme der Menschen zu lösen“ – so wird immer wieder gefordert, und kleinlaut lassen sich sogar Vertreter der politischen Mitte auf solche Floskeln ein. Die Wahrheit ist: Die Zusammenhänge sind komplex, und die Erwartung, dass sich schnell und spürbar „etwas ändert“, ist nicht nur bequem und unrealistisch – sondern auch gefährlich. Denn die erwartbare Enttäuschung liefert die Töne, aus denen die politischen Rattenfänger ihre Flötentöne komponieren. Die aktuelle Regierung erlebt gerade genau das. Schon eine Fußballgeschichte aus dem Jahr 2018 zeigt: Der Mob will pfeifen, nicht zuhören (bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei; Bild AI-generiert von von vocablitz via Pixabay)

 

Die Abgründe der modernen Zeit sind – nicht nur, aber oft – Orte im Untergrund. Welche Rolle spielt dort (klassische) Musik? Ein Pionier für die musikalische Befreiung aus dem Untergrund war Orpheus, der in der griechischen Sagenwelt seine geliebte Eurydike mit Gesang und Lyraspiel dem Totenreich entreißen wollte. Seine Nachkommen sind unentschlossen, ob sie die schönen Klänge im Schattenreich der Moderne als Verlockung – oder zur Vertreibung unerwünschter Gestalten einsetzen möchten. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Eurydikes Erben fahren U-Bahn – und lassen sich nicht mit Musik vertreiben. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei – Bild von Kev auf Pixabay)
Zurück auf der Fernwanderung über den Kolonnenweg der DDR-Grenzsoldaten entlang der früheren innerdeutschen Grenze. An Tag 10 der #GrenzErfahrung begegne ich an mehreren Stellen der Frage, ob es immer schlimm ist, wenn historische Zeitenwenden alte Geschäftsmodelle zugrunde gehen lassen. Es entsteht jeweils auch Raum für neue Möglichkeiten, Kohle zu machen. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken).

 

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