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Noch Sommer, oder schon Herbst? Der Kolonnenweg an der früheren innerdeutschen Grenze treibt mir noch den Schweiß auf die Stirn, aber links und rechts sprießen schon die Pilze. Eine besondere Form, sie einzusammeln , begegnet mir an Tag 14 meiner #Grenzerfahrung – ein deutsches Wandertagesbuch. Aber auch eine ambivalente Geschichte über Fiktion und Realität von Widerstand (Bitte auf das Bild tippen oder klicken).
Zum Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Ein „zorniger Brief“ richtet sich an die Hälfte des Wahlvolkes, die dort Parteien gewählt hat, „die Euch das Blaue vom Himmel versprechen, die Euch mit Lügen und billigen Vereinfachungen in eine Zukunft locken wollen, die es nicht gibt.“ Verantwortlich dafür sind nicht Parteien oder Politiker/innen. Verantwortlich dafür sind Menschen, die so wählen. „Ihr seid das Problem – nicht der freundliche Ulrich.“ (Bitte auf das Bild tippen oder klicken; auch als Audiodatei). Foto: Javier Robles auf Pixabay

 

Ute Vogt im Gespräch mit der Schriftstellerin Iris Wolff bei einer Lesung im Deutschen Literaturarchiv in Marbach im Februar 2024. Nun ist Wolffs erstes Buch neu erschienen: „Halber Stein“ – eine Erinnerungsreise in ihre Heimat Siebenbürgen. Für Ute war „jede Lesestunde eine kleine Reise in eine andere Welt, die mir persönlich sehr gut getan hat, mir emotional sehr nah kam, und mir eine bislang relativ fremde Welt geöffnet und näher gebracht hat.“ „Halber Stein“ ist Utes #Lesezeichen Nr. 12 (Bitte auf das Bild tippen oder klicken)
In der deutschen Idylle fährt der Zug pünktlich, es gibt keine Autos, scheinbar wenige migrantisch geprägte Menschen, und die Polizeistation ist nur werktags erreichbar. „Hier ist nichts woke, am ehesten die genderneutralen Toiletten am Strand.“ Ist die Flucht in eine heile Welt möglich? – „Viel Barzahlung in der biodeutschen Idylle“ ist eine aktuelle Reportage von der Nordsee. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken)
Die wuchernde, überquellende, alles umschließende Pracht von Farben – so beeindruckte die japanische Künstlerin Yayoi Kusama weltweit ihr Publikum. Mitte August ist sie im Alter von 97 Jahren gestorben. Anlass genug, zurückzublicken auf Eindrücke aus ihrer Ausstellung im Jahr 2021 im Berliner Gropiusbau. Die Farbenfreude stand damals im Kontrast zu dem grauen Eindruck, den die große Stadt auf den #BerlinerFlaneur machte, nicht nur der Häuser wegen, sondern auch aufgrund der grauen Geschichte, die sie erzählen. Rote Bäume, weiße Punkte – mehr Farbe für Berlin – Eine Reportage aus dem Jahr 2021 als Erinnerung an Yayoi Kusama (Bitte auf das Bild tippen oder klicken).
Die Krankheit als übermächtige Kraft: Mit einer großartigen Inszenierungsidee für den oft-gespielten Opernhit „La Traviata“ von Guiseppe Verdi tröstet die Regie auf der riesigen Seebühne von Bregenz über manche kitschverdächtige Konzession an den Massengeschmack hinweg. Die Geschichte der Pariser Kurtisane Marie Duplessis, die aus purer Not ihre Schönheit verkaufen muss an eine gierige, selbstgerechte Männerwelt, fasziniert bis heute auch Menschen, die nicht regelmäßig in die Oper gehen. Sie ist sozialkritisch und erinnert daran: Die schöne Violetta könnte leben. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei). Foto: ©anja koehler, bereitgestellt von Bregenzer Festspiele
Zwei Kriegsdienstverweigerer reflektieren die Veränderungen der Weltlage seit ihrer „Gewissenprüfung“ vor mehr als fünfzig Jahren. „Stop War“ würden sie beide wollen – aber ihre Positionen haben sich auseinanderentwickelt. Hubert Seiter hält am Pazifismus fest: „Die derzeit ausschließlich waffen- und rüstungsorientierte Entscheidungen und Handlungen in Ost und West machen mir Angst. Sie sind auch nicht alternativlos!“ – Hubert Seiter: Warum ich Pazifist bleibe (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei; Foto: Marina Shatskih via Pixabay)
Zwei Kriegsdienstverweigerer reflektieren die Veränderungen der Weltlage seit ihrer „Gewissenprüfung“ vor mehr als fünfzig Jahren. „Stop War“ würden sie beide wollen – aber ihre Positionen haben sich auseinanderentwickelt. Andreas Vogt ist kein Pazifist mehr: „Es ist legitim, wenn sich die Menschen gegen einen Überfall wehren, auch mit Gewalt. Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat die Sicherheitslage in ganz Europa verschoben – mit den bekannten Auswirkungen auch auf uns.“ Andreas Vogt – Warum ich kein Pazifist mehr bin (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei; Foto: Marina Shatskih via Pixabay)
Gesucht: Der alte weise Mann – ein Mann, der sich Verdienste um die Gesellschaft erworben hat, von dessen Wissen und Erfahrung alle profitieren könnten – wenn er denn so wäre, dass dies möglich ist. Es geht nicht um alte, weiße Männer, sondern um Männer aller Hautfarben, mit denen Menschen geboren werden. Der alte weise Mann hat gelebt mit seiner individuellen Biografie, mit allen Erfolgen, auf die er stolz ist und mit allem Versagen, das er sich zuzurechnen hat. Und er weiß darum. Ein Anforderungsprofil. (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei). Bild von Erwin Bosman via Pixabay
Aleyna trägt Kopftuch und ist als Touristin in Wien. Mit Tausenden anderen Menschen besichtigt sie den Stephansdom in der Mitte der Hauptstadt von Österreich – dem Land, in dem sie aufgewachsen ist. Da hat sie eine überraschende Begegnung. „Aleyna und die Türken vor Wien“ – Eine Erzählung (Bitte auf das Bild tippen oder klicken, auch als Audiodatei; Symbolbild KI-generiert)

 

 

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